Die Glasfassade des Felice-Rossi-Showrooms in den 1950er-Jahren, Schwarz-Weiß-Archivfoto

felicerossi® — seit 1922

Ein Jahrhundert italienisches Design.

Showroom Felice Rossi, 1950er-Jahre

Design atmet die Emotion der Geschichte

felicerossi® ist eine der ältesten Designmarken Italiens. Was als kleine Werkstatt in der Lombardei begann, wuchs zu einer Marke, die ein Jahrhundert lang mit ihrer Zeit ging – und ihr oft voraus war. Stil, Handwerkskunst und Zeitgeist: Das sind die drei Worte, auf denen das Haus ruht.

1922 — heute

Die Geschichte von felicerossi®.

  1. 1922

    Der Anfang.

    Felice Rossi und sein Bruder Giuseppe gründen in Arsago bei Varese Felice Rossi e C.: eine kleine Werkstatt für Matratzen, Sättel und Möbel nach Maß. Ihr Werk umfasst klassische Entwürfe ebenso wie den exklusiven Art-déco-Stil, der die Zwanziger- und Dreißigerjahre prägt. 1935 geht Giuseppe eigene Wege und gründet die Marke Rossi di Albizzate.

    Katalog von Rossi Felice, Fabbrica Specializzata – salotti, divani, ottomane, Arsago
    Katalog Rossi Felice, Arsago
  2. 1950

    Serie mit Seele.

    Im Wiederaufbau der Nachkriegszeit baut Felice eine Fabrik in Casorate Sempione. Sein Plan: klassische und moderne Möbel in Serie herzustellen, ohne Abstriche beim Handwerk. Das Unternehmen wächst auf 140 Fachleute – und alles wird noch von Hand gefertigt. Architekten wie Paolo Tilche beginnen mit der Marke zusammenzuarbeiten.

    Zeichnung der Fabrik von Felice Rossi in Casorate Sempione, 1950er-Jahre
    Die Fabrik in Casorate Sempione
  3. 1960

    Sechziger Geist, italienische Seele.

    Neue Kunststoffe und Schaumtechniken geben Designern mehr Freiheit in Form und Raffinesse. 1961 ist Rossi Felice auf dem allerersten Salone del Mobile in Mailand vertreten und entwickelt sich zu einem Hersteller moderner Polstermöbel.

    Moderner Sessel von Felice Rossi aus den 1960er-Jahren, Schwarz-Weiß-Archivfoto
    Sessel, 1960er-Jahre
  4. 1970

    Der Aufstieg und ein neuer Stil.

    Das italienische Design übernimmt weltweit die Führung. Ein neues Logo und ein neues Erscheinungsbild stellen Felice Rossi an die Spitze dieser Bewegung. Die Zusammenarbeit mit den Architekten Roberto Lera und Vittorio Introini – unter anderem mit dem Relax von 1978 – hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

    Gepolsterte Loungesessel mit Hocker von Felice Rossi, 1970er-Jahre
    Loungesessel, 1970er-Jahre
  5. 1980

    Form, Funktion, fabulous.

    Die Postmoderne setzt sich durch, und Made in Italy wird zur eigenen Marke. felicerossi® wird zur Ikone italienischen Stils: Der Topolino von Marco Seveso und Gigi Trezzi (1982) ist in der amerikanischen Fernsehserie Miami Vice zu sehen, und Entwürfe der Marke stehen sogar in Miniatur in Mattels Barbie Dreamhouse. 1988 eröffnet der Showroom in Paris.

    Sessel Topolino (1982) von Marco Seveso und Gigi Trezzi in Rot mit weißen Streifen
    Topolino | Marco Seveso & Gigi Trezzi | 1982
  6. 1990

    Die Niederländer gingen in die Tiefe, die Italiener ins Weiche.

    Auf die überschwänglichen Achtzigerjahre folgen Schlichtheit und Minimalismus. Während das niederländische Design experimentiert, geht felicerossi® einen eigenen Weg: Unter den italienischen Art Directors Marco Seveso und Gigi Trezzi entsteht ein moderner Stil, bei dem Komfort, Einfachheit und Handwerk im Mittelpunkt stehen.

    Weißes Sofa von felicerossi aus den 1990er-Jahren
    Sofa, 1990er-Jahre
  7. 2001

    Design neu erfunden.

    Der neue Showroom in Mailand wird zum Labor für S.O.F.A., eine fortlaufende Designforschung unter der Leitung von Jacco Bregonje (Design), Carlo Magnoli (Kommunikation) und Roberto Sartorio (Entwicklung). Fünf Jahre lang präsentiert die Marke dort innovative Konzepte, die Preise gewinnen und in Museumssammlungen gelangen – darunter, im Jahr 2002, die Divina.

    Eröffnung des felicerossi-Showcenters in Mailand, 2001
    Eröffnung felicerossi Showcenter, Mailand, 2001
  8. 2014

    Zu schön, um zu schließen.

    Das Kapitel der Gründerfamilie schließt sich. Gemeinsam mit Jacco Bregonje wird ein Weg gesucht, das Erbe von felicerossi® zu bewahren. Fokke van der Veer, ehemaliger Vice President bei Unilever, übernimmt die Marke mit großer Leidenschaft; Bregonje bleibt als kreativer Hüter an Bord. Die Designforschung geht weiter: 2017 folgt Ecopixel®, die Divina aus wiederverwertetem Kunststoffabfall.

    Zwei Ecopixel Divinas, rot und blau gesprenkelt, von oben
    Ecopixel | Divina | 2017
  9. Heute

    Ein zweiter Akt.

    Ein Jahrhundert nach der ersten Werkstatt ist das Archiv intakt und der Blick nach vorn gerichtet. Und zum ersten Mal ist die Divina direkt online erhältlich – in zehn Farben, metallisiert, als Ecopixel oder lackiert nach Wunsch.

    Eine Wand voller felicerossi-Kataloge aus einem Jahrhundert Archiv
    Ein Jahrhundert felicerossi-Kataloge

In der Sammlung

Museal anerkannt.

Entwürfe von felicerossi® – darunter die Divina – sind in den Sammlungen führender Designmuseen vertreten.

  • SFMOMASan Francisco
  • Vitra Design MuseumWeil am Rhein
  • Stedelijk MuseumAmsterdam
  • ADAM – Brussels Design MuseumBrüssel

New Dutch Design Classic | Divina | Yksi | 2004

Divina – LDPE / Scarlet Red (H02), design Jacco Bregonje
Divina | H02 Scarlet Red | design Jacco Bregonje, 2002
Eine Divina in Milk White an einem großen Fenster mit Blick auf eine italienische Landschaft, eine Tasse Kaffee auf der Tischplatte (Stimmungsbild)

Die Divina

Ein Klassiker aus dem Mailänder Labor.

Jetzt direkt erhältlich, mit Lieferung in die gesamte EU.

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Stimmungsbild | Divina | A02 Milk White